Passiert: der Egorausch-Totalabsturz

Lars von Trier meldet sich mit „The House That Jack Built“ zurück, einer Mischung aus Serienkiller-Genrefilm und Kulturgeschichtsessay. Bei der Betrachtung der Schrecken der Welt stolpert er allerdings ein weiteres Mal nicht nur über sein Faible für den Gröfaz, sondern auch übers eigene Ego. Mehr lesen

Schöner scheitern!

Schöner scheitern!

„Zerschlagen“ klingt nach Punk und Depression – und ist der Titel einer heute erscheinenden Anthologie des kleinen wie feinen VHV-Verlags. Nächste Woche gibt es im ORi in Neukölln die offizielle Präsentation des nach erfolgreichem Crowdfunding im Hardcover daherkommenden Bandes. Und bei „Tati liest underground #5“ folgt bereits am 1. Dezember eine weitere Lesung. Mehr lesen

Aus alt mach groß

Aus alt mach groß

Mit seiner Version des Giallo-Klassikers „Suspiria“ von Dario Argento liefert Luca Guadagnino eher eine Coverversion als ein Remake ab. Und schafft ein dichtes Meisterwerk, das viel mehr Fragen stellt als Antworten gibt. Ein offenes Kunstwerk, das das Wieder(undwieder)anschauen lohnt? Wahrscheinlich. Mehr lesen

Zeitmaschine Spackentarzan

Zeitmaschine Spackentarzan

Musik und Texte, die Erinnerungen heraufbeschwören und Tränen in die Augen drücken. Der Musiksommer 2018 hatte einiges zu bieten. Zum Schluss auch einen schlagerkompatiblen Spackentarzan, der einen verlässlich zurück auf dem Boden der aktuell zwanghaft gutgelaunt häßlichen Tatsachen holte. Mehr lesen

Leider großer Quatsch: Werk ohne Autor

Die Organisation German Film bescheinigt Florian Henckel von Donnersmarcks „Werk ohne Autor“ große poetische Momente und wählt ihn aufgrund der Thematik vom Finden einer eigenen Haltung als deutschen Vorschlag für die Nominierung zum „Besten fremdsprachigen Film“ bei den Academy Awards 2019 aus. Das ist aus mehreren Gründen ärgerlich. Mehr lesen

Die eigene Reise – ab heute im Kino

Eine ganze Generation von Atlantik-Fahrern hat die Reise, die Hans Weingartner in seinem neuen Film schildert, so oder ähnlich unternommen. Manch einer sogar auf den Spuren der eigenen Eltern. Dennoch erzählt 303 eine Geschichte, die in ihrer Universalität das macht, was Kino machen soll: vom Wesentlichen sprechen und mitreissen. Mehr lesen

Anicca

In den REPORTAGEN fand sich neulich folgende Erkenntnis: Was die Bedeutung Buddhas ausmache, sei im Wesentlichen seine Einsicht, die Welt sei von Vergänglichkeit und damit Instabilität geprägt: Anicca. Kann man wohl nicht viel einwenden. Gegen die Einsicht. Hier eine ähnlich gelagerte Erzählung, vorgestellt bei „Tati liest underground #3“ am 29.6.2018. Mehr lesen

Dein Name sei Schwarz

Dein Name sei Schwarz

Ein neuer Protagonist, zwei neue Texte. Vorgestellt bei der zweiten Ausgabe von „Tati liest underground“ am 27.4. Verpasst? Schade. Weiter geht’s am 29.6. Wie gewohnt ab 21 Uhr. Mit illustren Gästen. Im Tati in der Metzer Straße 2. Mehr lesen

Gebell am neuen Ort

Seit dem 9.3. hat das Gebell einen festen Ort. Gemeinsam mit Ulrike Helms stelle ich bei „Tati liest underground“ kurze Texte und Auszüge aus größeren Projekten vor. Dazu laden wir Gäste ein. Beim letzten Mal Gesa Ufer, die ihren Beitrag aus einer radioeins-Kompilation vorgestellt hat, und Park (solo) mit Songs über Liebe, Wetter und Nahverkehr. Soll weitergehen. Nächster Termin: 27.4. Mehr lesen

Alles Geld der Welt

Die Berlinale naht, und im Kino startet endlich mal wieder ein großer, sehenswerter Film, der an bessere Tage Hollywoods denken lässt: Ridley Scotts „Alles Geld der Welt“. Eine bildgewaltige Reflexion zu Reichtum, Macht und Familie mit tollem Soundtrack. Mehr lesen