Leider großer Quatsch: Werk ohne Autor

Die Organisation German Film bescheinigt Florian Henckel von Donnersmarcks „Werk ohne Autor“ große poetische Momente und wählt ihn aufgrund der Thematik vom Finden einer eigenen Haltung als deutschen Vorschlag für die Nominierung zum „Besten fremdsprachigen Film“ bei den Academy Awards 2019 aus. Das ist aus mehreren Gründen ärgerlich. Mehr lesen

Die eigene Reise – ab heute im Kino

Eine ganze Generation von Atlantik-Fahrern hat die Reise, die Hans Weingartner in seinem neuen Film schildert, so oder ähnlich unternommen. Manch einer sogar auf den Spuren der eigenen Eltern. Dennoch erzählt 303 eine Geschichte, die in ihrer Universalität das macht, was Kino machen soll: vom Wesentlichen sprechen und mitreissen. Mehr lesen

Alles Geld der Welt

Die Berlinale naht, und im Kino startet endlich mal wieder ein großer, sehenswerter Film, der an bessere Tage Hollywoods denken lässt: Ridley Scotts „Alles Geld der Welt“. Eine bildgewaltige Reflexion zu Reichtum, Macht und Familie mit tollem Soundtrack. Mehr lesen

Kleine und große Desaster

James Franco kommt mit seinem neuen filmischen Desaster in die Kinos, in denen ganz andere Filme laufen sollten. Campact-Vorstand Felix Kolb informiert über den „bisher dunkelste(n) Tag in der Geschichte“ der Bürgerbewegung: einen Brandanschalg auf das Campact-Lager vor knapp drei Wochen. Mehr lesen

Zwei Phasen Rot

„Als der Sommer kam, der die Welt verändern sollte, drapierte ich mein Bettzeug so, dass es aussah, als läge jemand darin, öffnete das Fenster und sprang in die Nacht.“ In seinem Roman 89/90 beschreibt Peter Richter das letzte Jahr der DDR und das Chaos der Wendezeit in Dresden als Geschichte des Erwachsenwerdens. Claudia Bauer bringt das als Stück in Leipzig auf die Bühne. Mehr lesen